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11.02.2010
Berlin - Das norwegische Solarunternehmen Innotech Solar (ITS) siedelt sich im ostdeutschen Photovoltaik-Cluster an. ITS hat jetzt am Standort Halle eine Fläche für eine Neuinvestition erworben; hier soll eine innovative Produktion für Solarzellen entstehen. Mit seiner Entscheidung stärkt das Unternehmen den Photovoltaik-Standort Ostdeutschland. Um die Investition in Halle zu realisieren, vertraute ITS auf die Beratung von Germany Trade & Invest.
Im Zuge der Investition werden anfänglich 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. ITS kündigte allerdings an, die Zahl der Beschäftigten am Produktionsstandort Halle künftig verdoppeln zu wollen. Das Unternehmen mit Hauptsitz im norwegischen Narvik wird sich in Ostdeutschland vorwiegend der technischen Überarbeitung von minderwertigen Solarzellen widmen. Mit Hilfe innovativer Technologien soll die Energieausbringungsmenge dieser Zellen erhöht und somit die Effizienz der gesamten Wertschöpfungskette gesteigert werden. Auf die Qualität seiner Produkte legt das Unternehmen besonderen Wert.
Der Vorstandsvorsitzende von Innotech Solar, Thor Christian Tuv, sagte zu der Entscheidung: „Deutschland bietet unserem Unternehmen ideale Rahmenbedingungen, um unsere Aktivitäten weiter zu stärken. Ein stark wachsendes Photovoltaik-Cluster und eine herausragende Infrastruktur sind für uns von entscheidender Bedeutung. Wir sind davon überzeugt, dass uns der Standort Halle einen einmaligen Wettbewerbsvorteil verschaffen wird. So wird es möglich, das außerordentliche Wachstum unseres Unternehmens fortzusetzen.“
Die Entscheidung des Unternehmens für den Photovoltaik-Standort Halle ist ein weiterer Beleg dafür, dass Unternehmen von einer Ansiedlung in Ostdeutschland profitieren. Deutschland ist der weltweit größte Markt für Photovoltaik. Der Standort bietet ein dichtes Branchennetzwerk aus Unternehmen, Zulieferbetrieben und Forschungsinstituten. Im Jahr 2008 erzielte die PV-Industrie in Deutschland einen Umsatz von 9,5 Mrd. Euro. Bereits 2009 war in Deutschland die Hälfte der weltweiten PV-Anlagen mit einer Produktionskapazität von circa 3,0 GW angesiedelt. Experten prognostizieren weiterhin hohe Wachstumsraten am Standort. Hersteller schätzen vor allem die Wirkung des Qualitätssiegels „Made in Germany“ für das Ansehen ihrer Produkte.
Neben den genannten Vorteilen hat für das norwegische Unternehmen auch die Nähe zum Flughafen Leipzig-Halle und die gute Autobahnanbindung eine wichtige Rolle gespielt. Laut einer Studie des World Economic Forum für 2009/2010 belegt Deutschland in der Kategorie „Infrastruktur“ weltweit Platz eins.
Germany Trade & Invest und die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG) haben das Unternehmen bei der Umsetzung seines Investitionsvorhabens begleitet.