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Ostdeutschland überzeugt US-Unternehmen als Standort für Nanotechnologie

22.02.2010

Berlin - Die 1-Billion-Euro-Grenze wird der weltweite Markt für Nanotechnologie Schätzungen zufolge bis 2015 überschritten haben. Dabei spielt Deutschland als einer der vier attraktivsten Standorte der Welt eine zentrale Rolle. Einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum liefern dabei die ostdeutschen Bundesländer. Germany Trade & Invest veranstaltet eine Konferenzreihe in den USA, die amerikanischen Firmen Möglichkeiten für die Vermarktung von Nanotechnologie in Ostdeutschland aufzeigt. Die beiden Investorenkonferenzen finden am 23. Februar in Austin, Texas, und am 25. Februar im kalifornischen San José statt.

Deutsche Forschungsinstitute genießen weltweit Renommee für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Nanotechnologie, gerade wenn es um anwendungsorientierte Forschung geht. Die Bundesregierung unterstützt gezielt innovative Unternehmen dabei, die Produkteinführungszeit zu verkürzen (Time-to-Market). Diese Anreize begünstigen die stetig wachsende Zahl der mittlerweile rund 1000 Branchenakteure am Standort Deutschland, darunter fast 700 Unternehmen und mehr als 30 regionale Cluster.

20 Jahre nach der Wiedervereinigung bieten sich besonders attraktive Investitionsmöglichkeiten in Ostdeutschland. Die dynamische und wachstumsstarke Region liefert einen schnellen Zugang zu den wichtigsten Technologiemärkten Europas und optimale Rahmenbedingungen für den internationalen Technologietransfer.

Die Konferenzen richten sich an amerikanische Unternehmen, die im Bereich der Nanotechnologie aktiv sind. Ebenso angesprochen werden Forschungsinstitute und Fachleute, denen bei der Entwicklung der Branche eine wichtige Funktion zukommt. Innovative deutsch-amerikanische Unternehmen und Experten im Bereich Technologietransfer werden Vermarktungsmöglichkeiten in Ostdeutschland präsentieren - angefangen von der anwendungsorientierten Forschung bis hin zur Marktfähigkeit der Technologien.

Informiert wird über alle unternehmensrelevanten Aspekte dieses Hochtechnologiesektors. Als Hauptredner wird Max Biberger, Geschäftsführer von SDC Materials mit Zentrale in Arizona, auftreten. Seit März 2009 hat das Unternehmen einen Sitz am brandenburgischen Chemiepark Schwarzheide. Hier werden neu-entwickelte Nano-Materialien hergestellt und in Produkte wie Kfz-Katalysatoren, Katalysatoren für chemische Prozesse und moderne Keramiken eingearbeitet.

Weitere Sprecher sind Andreas Rückermann, Geschäftsführer von Heliatek, einem Hersteller organischer Solarzellen mit Sitz in Dresden, und Klaus-Dieter Weltmann, Direktor von INP, Europas größtem nicht-universitären Forschungszentrum für Niedertemperatur-Plasma in Greifswald. Beide werden die erfolgreichen Tätigkeiten ihrer Unternehmen in Ostdeutschland darstellen. Auf die konkreten Rahmenbedingungen am Standort, die Unternehmen die Innovationsführerschaft auf ihrem Gebiet ermöglichen, geht Nikolay Ledentsov ein. Ledentsov gründete 2006 das im Bereich der Optoelektronik tätige Unternehmen VI Systems an der Technischen Universität Berlin. Marco Beckmann, Vorstand der Nanostart AG, wird aus der Perspektive einer High-Tech-Beteiligungsgesellschaft Einblicke in den Unternehmenserfolg in Ostdeutschland geben.

Kontakt

Eva Henkel

T.: +49(0)30 200 099-173

E-Mail

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