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Showa Shell Solar wählt München als Standort für Expansion nach Europa

05.03.2010

Berlin - Das japanische Photovoltaik-Unternehmen Showa Shell Solar hat die Eröffnung einer Niederlassung in Deutschland angekündigt. Das Tochterunternehmen des Ölkonzerns Shell wird unter neuem Namen Solar Frontier schon 2010 in München die europäische Marketing- und Vertriebszentrale in Betrieb nehmen. Auf diese Weise will der Hersteller von Solarmodulen aus Kupfer, Indium und Selen sein internationales Netzwerk stärken. In den wichtigen Phasen der Investitionsentscheidung begleitete Germany Trade & Invest das Unternehmen.

Die Eröffnung der Münchener Niederlassung und eines Pendants im Norden Kaliforniens stellt einen Meilenstein zur Erreichung des Unternehmensziels dar: Die Produktionskapazität soll erhöht und 2012 eine geplante Kapazität von einem Gigawatt realisiert werden. Zusammen mit einem weiteren Dünnschichtsolarmodulwerk, dessen Eröffnung für Mitte 2011 geplant ist, wird sich die Kapazität des Unternehmens mehr als verzehnfachen.

Solar Frontier Vorstandsvorsitzender Shigeaki Kameda: „Deutsche Kunden setzen ihre Prioritäten auf wirtschaftliche und ökologische Kriterien. Diese Ausrichtung passt genau zum Auftrag und Anspruch von Solar Frontier bei Top-Design und Produktion. Deutschland ist zudem der weltweit größte Markt für Photovoltaik, so dass wir gleich drei sehr gute Gründe haben, hier zu investieren: Der Fokus der deutschen Kunden auf Wirtschaftlichkeit, auf die Berücksichtigung ökologischer Aspekte und Deutschlands Marktgröße. Deshalb rechnen wir damit, eine sehr starke Nachfrage zu befriedigen.“

Die Entscheidung zugunsten Deutschlands ermöglicht dem Unternehmen  den Zugang zu den schnell wachsenden Photovoltaik-Märkten in Europa. Schätzungen zufolge ist in Deutschland etwa die Hälfte aller Solarmodule zu finden, die weltweit in Betrieb sind. Dieser Markt setzt sein Wachstum fort – 2009 übertraf der Installationsanstieg alle Erwartungen und liegt jetzt bei ca. 3 GW.

Deutschland verfügt zudem über das weltweit größte Solar-Cluster mit einer Vielzahl von Herstellern, Zulieferern und Forschungseinrichtungen. Diese enge Vernetzung begünstigt Synergieeffekte und schließlich die Herstellung von qualitativ hochwertigen und innovativen Photovoltaik-Produkten „Made in Germany“.

Solar Frontier stellt Dünnschichtsolarmodule auf Basis von Kupfer, Indium und Selen her. Das Unternehmen profitiert dadurch von sehr wettbewerbsfähigen Materialkosten, verglichen mit herkömmlichen, Silizium-basierten Modulen. Die Dünnschichtmodule werden voraussichtlich bis 2011 ein Effizienzniveau von 14,2 Prozent erreichen. Germany Trade & Invest hat Solar Frontier zusammen mit Invest in Bavaria, dem zentralen Ansprechpartner für Investoren am Standort Bayern, beraten. Aktuelle Möglichkeiten für den Einstieg in den weltweit größten Solarmarkt Deutschland präsentiert Germany Trade & Invest derzeit auf der PV Expo (Halle 4 Ost, Stand 26-22) vom 3. bis 5. März in Tokyo.

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Kontakt

Eva Henkel

T.: +49(0)30 200 099-173

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