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Standortvorteile

Seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 haben viele ausländische Unternehmen in Ostdeutschland investiert. Denn in den neuen Bundesländern profitieren Investoren von den Vorteilen aus zwei Welten – Ost- und Westeuropa.

Qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte

In die Luft geworfene Bauhelme - Projektgruppe beim Feiern

Ostdeutschland verfügt über hochmotivierte, qualifizierte und zuverlässige Arbeitskräfte. Viele Arbeitnehmer sind für mehrere Tätigkeiten ausgebildet. Damit zählen ostdeutsche Arbeitnehmer weltweit zu den flexibelsten und bestausgebildetsten.

88 Prozent aller verfügbaren Arbeitskräfte in den neuen Ländern besitzen eine abgeschlossene Berufsausbildung. Spezifische Anforderungen der Industrie werden von Berufsschulen aufgegriffen, die dabei eng mit Unternehmen zusammen arbeiten. Zudem schließen in Ostdeutschland pro Jahr über 63.000 Studenten ihr Studium ab.

Veranstaltungen

Steigende Produktivität und geringe Kosten

Ätzgerät für Mikroelektronik

Seit 1991 hat sich die Arbeitsproduktivität in Ostdeutschland mehr als verdoppelt und liegt derzeit bei über 45.000 Euro pro Arbeitnehmer. In vielen osteuropäischen Ländern ist die Produktivität deutlich geringer. US-amerikanische Unternehmen wie AMD, First Solar oder Allmetal zählen ihre ostdeutschen Standorte zu den produktivsten.

Exzellente Forschung & Entwicklung

Laborassistenten bei der Arbeit

Die Entstehung von Universitäten, F&E Instituten und Unternehmenskooperationen hat die Attraktivität Ostdeutschlands für internationale Investoren entscheidend gesteigert. Zahlreiche Industriecluster in Branchen wie den Erneuerbaren Energien, Optik, Biotechnologie, Chemie, Elektronik, Nanotechnologie, Luft- und Raumfahrt oder Automobilbau bieten darüber hinaus eine Reihe attraktiver Möglichkeiten.

Investoren können von 42 Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft, 22 Max-Planck-Instituten, 26 Fraunhofer-Instituten und 4 Einrichtungen der Helmholtz-Gesellschaft profitieren. Eine große Rolle bei der Ausbildung qualifizierter Arbeitskräfte spielen ebenfalls die in Ostdeutschland ansässigen 23 Universitäten und 36 Fachhochschulen.

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Hochmoderne Infrastruktur

Airbus auf Autobahn-Brücke, Leipzig

In den Neuen Bundesländern haben sich hochmoderne Logistik- und Kommunikationsnetzwerke entwickelt. Seit 1991 wurden über 67 Milliarden Euro in die Fertigstellung von Tausenden Kilometern Autobahn und Eisenbahnstrecken investiert und das Telekommunikationsnetz ausgebaut.

Deutschland besitzt eine hervorragend entwickelte industrielle Infrastruktur mit schnellem Zugang zu Lieferanten und Servicedienstleistern sowie vielen entwickelten Industrieparks. Der neue Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) und der Fracht-Flughafen Leipzig-Halle (LEJ) erhöhen nicht nur die weltweite Vernetzung Ostdeutschlands, sondern bieten darüber hinaus enorme Wachstums- und Neuansiedlungspotentiale.

 

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Attraktive  Fördermittel

Business Man Holding Up Right Thumb

Ostdeutschland bietet eine der attraktivsten Fördermittellandschaften in Europa. Eine Reihe von Zuschüssen decken Investitionskosten ab. Dazu zählen zinsgünstige Darlehen, Bürgschaften und Barzuschüsse.

Lohnkostenzuschüsse und Zuschüsse zu Qualifizierungs- und F&E-Maßnahmen helfen darüber hinaus bei der Reduzierung von Personal- und Materialkosten. Darüber hinaus garantieren neue Unternehmens- und Einkommenssteuern attraktive Steuerbedingungen für Investoren.

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